Asylanten: Pro und Contra – Versammlungen in Chemnitz und Schneeberg

Mehrere Versammlungen hat es am Samstag in den Chemnitzer Stadtteilen Ebersdorf und Stadtzentrum sowie in der Bergstadt Schneeberg gegeben.

In Chemnitz veranstaltete die Initiative “Raus in die Zukunft“ im Ortsteil Ebersdorf eine Versammlung unter dem Thema „Asylflut und Ausländerkriminalität stoppen – EAE Ebersdorf schließen“.

Nach der Auftaktkundgebung führte ein Aufzug von der Frankenberger Straße, über die Zeißstraße, Helmholtzstraße, Dresdner Straße bis zum Thomas-Mann-Platz. Dort wurde diese Versammlung mit rund 150 Teilnehmern kurz vor 16 Uhr mit einer weiteren Kundgebung beendet.
Zeitgleich hatten sich in der Zeißstraße etwa 150 Teilnehmer einer Kundgebung des „Bündnis Chemnitz Nazifrei“ versammelt. An einer Menschenkette des Vereins „Chemnitzer Brücke“ entlang der Frankenberger Straße beteiligten sich zur selben Zeit etwa 200 Menschen. Rund 200 Beamten waren im Einsatz. Kurzzeitig kam es auf der Aufzugsstrecke zu Verkehrsbehinderungen.

In Schneeberg war für die Zeit von 18 Uhr bis 21 Uhr ein Aufzug zum Thema: „Wir sind das Volk! Wir wollen entscheiden! Kein Asylmissbrauch in Schneeberg!“ angemeldet. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Marktplatz mit rund 250 Personen, begaben sich gegen 19 Uhr etwa
200 Teilnehmer auf die rund drei Kilometer lange Marschstrecke durch die Bergstadt. Kurz vor 20 Uhr erreichte der Aufzug wieder den Marktplatz, auf dem die Versammlung wenige Minuten später endete und die verbliebenen, schätzungsweise 120 Teilnehmer vom Versammlungsleiter verabschiedet wurden.
Am Versammlungsort Schneeberg war die Polizei mit 140 Beamten im Einsatz. Während des Aufzuges machten sich kurzzeitige operative Straßensperrungen notwendig.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar