Asylbewerberunterkunft am Dresdner Flughafen – Bürgerdialog soll Fronten brechen

Infolge der Proteste gegen die neue Asylbewerberunterkunft am Flughafen in Dresden-Klotzsche findet am Montagabend in den Hellerauer Werkstätten ein Bürger-Dialog statt. Organisiert wird der von der Initiative „Brücken schaffen“.+++


Im Video sehen Sie Interviews mit Sabine Heimann und Stephan Krüger
von der Initiative „Brücken schaffen“.

Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung hat die Bürgerinitiative „Brücken schaffen“ für kommenden Montag zum Dialog eingeladen. Dieser bildet den Auftakt zu einer Reihe von Gesprächen in den kommenden Monaten.

Am Dresdner Flughafen entsteht derzeit eine Leichtbauhallen-Siedlung auf einer ehemaligen Parkfläche. Auch vor dieser Notunterkunft hat es bereits erste Proteste gegeben. Insgesamt 500 Flüchtlinge sollen dort einziehen.

Die Fronten zwischen Befürwortern und Gegnern drohen zu verhärten. Sie sollen deshalb ihre Fragen und Ängste im Dialog loswerden können. Politikern wird eine Plattform geboten Handlungsvorschläge bürgernah zu diskutieren. Dafür wurde eine bereits bei der Landeszentrale für politische Bildung etablierte Diskussionsform ausgewählt.

Die Veranstaltungen sollen in regelmäßigen Abständen immer Montags in den Hellerauer Werkstätten stattfinden. Auch fernab der Dialoge engagieren sich die Ehrenamtlichen mit vielen weiteren Angeboten für Asylsuchende. Ob sie langfristig für mehr Harmonie in der Asyldebatte im Dresdner Norden sorgen können, wird sich langfristig zeigen.