Atommüll-Transport

Rund 300 Kilogramm des so genannten Rossendorfer Atommülls sind am Montag nach Moskau gebracht worden.

In der Nacht startete der LKW in Rossendorf begleitet von einem Großaufgebot an Polizei in Richtung Flughafen Dresden. Die von der Initiative Kein Uran nach Russland angekündigte große Protestaktion gegen den Transport blieb aus. Laut Bundesamt für Strahlenschutz geht von dem Material keine Gefahr aus. Selbst bei einem Flugzeugabsturz werde das zu transportierende Inventar nicht kritisch. Es handelt sich dabei um 200 Kilo hoch- und 100 Kilo niedrig angereichertes Uran. Drei Mal wurden bereits Castoren mit so genanntem Atommüll aus Rossendorf weggebracht.
Bis 2011 soll das Forschungszentrum von radioaktiven Altlasten befreit sein.