Auch am fünften Tag bleibt der Taucher vermisst

Heute suchen die Polizisten den fünften Tag nach dem verschwundenen Taucher. Er war am Ostersonntag von einem Tauchgang nicht zurück gekehrt. +++

Der Such-Trupp der Polizei wurde täglich verstärkt. Zu den fünf Polizeitauchern kam am Montag eine Wärmebildkamera, die den See abgesucht hat – erfolglos. Seit Dienstag ist ein Tauchroboter im Einsatz, der die Polizeitaucher unterstützt. Doch auch dieser konnte den Vermissten nicht ausfindig machen. Am heutigen Donnerstag kamen noch einmal zwei Taucher aus Thüringen, um das Team vor Ort zu unterstützen. Bislang jedoch erfolglos.

Die Sichtverhältnisse unter Wasser sind sehr schlecht. Drei bis vier Meter Sicht reichen bei der Größe des Sees kaum aus, um alles einsehen zu können. Hinzu kommt die Wassertemperatur. Bei den niedrigen Temperaturen dürfen die Taucher nur fünf Minuten unter Wasser bleiben, um sich nicht selbst zu gefährden. Auch die Wasserpflanzen und Utensilien des Tauchgartens erschweren die Arbeit der Polizeitaucher.

Zudem kann der vermisste Taucher durch die leichte Strömung des Cospudener Sees auch weiter weg vom Tauchgarten sein. All diese Faktoren sind bei der Suche nach dem Vermissten nicht zu unterschätzen.

Mittlerweile gibt es keine Hoffnung mehr, dass der Taucher lebend gefunden wird. Sollten die Suchmaßnahmen heute auch ohne Erfolg verlaufen, wird die Suche beendet.