Auch ohne Augenlicht schreiben

Limbach-Oberfrohna. Für Blinde und Sehschwache gibt es zahlreiche Hilfsmittel. Eine Ausstellung gab einen Überblick darüber, was technisch alles möglich ist, um den Sehbehinderten das Leben zu erleichtern.

Limbach-Oberfrohna (UW). „Es ist schon schlimm, wenn man nichts sieht“, sagte Dagmar Bochmann und setzte die Simulationsbrille ab. Zur Veranstaltung des Blinden- und Sehschwachenverbandes in der Pestalozzischule informierte sie sich über die verschiedenen im Angebot befindlichen Hilfsmittel.

„Irgendwie ist man hilflos ohne Augenlicht“, meinte sie. „Man muss dann viel mehr mit dem Tastsinn und dem Gehör arbeiten“.

Wie Elke Richter, Leiterin der Ortsgruppe des Blinden- und Sehschwachenverbandes, sagte, wird gezeigt, was es für Hilfsmittel für die Betroffenen gibt. „Wir haben zum Beispiel tastbare Uhren“, informierte Elke Richter. „Außerdem gibt es verschiedene Vorlesesysteme.“

Auch eine Punktschriftmaschine wurde den Besuchern präsentiert. Mit ihr sind Blinde und Sehschwache in der Lage, wie mit einer Art Schreibmaschine zu arbeiten. Die Technik fand bei den Gästen große Beachtung und wurde sehr oft vorgeführt. Auch der Computer-Arbeitsplatz für Blinde und Sehbehinderte wurde oft von den Besuchern kontaktiert.

„Mit der Veranstaltung wollen wir demonstrieren, was es zwischenzeitlich an Hilfsmitteln gibt“, sagte Elke Richter. „Auch wollen wir den Gästen ein Stück zeigen, wie schwer es ist, blind oder sehbehindert zu sein.“