Auch Sporthalle in der Arno-Nitzsche-Straße wird zur Flüchtlings-Notunterkunft

Kurzfristig wurde die Sporthalle der HTWK durch die Landesdirektion am Dienstag zur Notunterkunft für 50 Asylsuchende umgerüstet. Weitere 150 Menschen sind in der Nacht in der Ernst-Grube-Halle eingetroffen. +++

Am Dienstag-Nachmittag musste ähnlich wie in der Ernst-Grube-Halle die Sporthalle der HTWK Leipzig als Noteinrichtung für Flüchtlinge umgerüstet werden. Etwa 50 Asylsuchende aus der Notunterkunft in Chemnitz trafen bereits am Mittwoch-Morgen gegen 04:00 Uhr in der Arno-Nitzsche-Straße ein. Durch den starken Regen der letzten Tage, ist die Verlegung der Flüchtlinge notwendig geworden. Der aufgeweichte Boden hat die Chemnitzer Zeltstadt unbewohnbar gemacht. Die HTWK und der Studentenrat unterstützen die ankommenden Flüchtlinge nach allen Kräften, üben aber auch Kritik am Sächsischen Innenministerium.

Lediglich 5 Tage sollen die Flüchtlinge in der Halle untergebracht werden, um schnellstmöglich einee angemessenene Einrichtung zu finden. Derweil sind in der Ernst-Grube-Halle am Sportforum in der Nacht weitere 150 Menschen angekommen. Die Johanniter bitten daher besonders um Spenden von Sanitärartikeln, Windeln und Unterwäsche. Derartige Hilfen sind in der Annahmestelle der Johanniter in der Witzgallstraße 20 willkommen.