Aue/Bad Schlema: Auer Polizei fasst mutmaßliches Einbrecherquartett

Etwa 50 Einbrüche mit mehr als 7.000 Euro Schaden gehen offenbar auf das Konto von vier jungen Leuten aus dem Erzgebirgskreis.

Im März und April 2013 brachen sie in unterschiedlicher Beteiligung immer wieder in Garagen und Gartenhäuser auf dem Auer Brünlasberg, Eichert und in Bad Schlema ein. Werkzeug, Unterhaltungselektronik und Computertechnik waren bevorzugtes Diebesgut.
 
Am 2. April 2013, kurz nach Mitternacht, sollte es offenbar wieder soweit sein. Einem 38-jährigen aufmerksamen Anwohner waren zur Nachtzeit ungewöhnliche Geräusche und Personenbewegung im Garagenkomplex Brünlasberg aufgefallen. Die von ihm alarmierte Polizei stellte die mutmaßlichen Einbrecher noch am Tatort. In deren zwei Pkw fand sich weiteres Diebesgut aus anderen Einbrüchen und Einbruchswerkzeug.

Im Gegensatz zur 17-jährigen Schülerin und dem 18-jährigen Kraftfahrerazubi waren der 19- und 21-Jährige der Auer Kriminalpolizei nicht unbekannt. In den kriminalpolizeilichen Vernehmungen zeigten sie sich auch zu weiteren ähnlich begangenen Einbrüchen weitestgehend geständig. Kriminaltechnische Untersuchungsergebnisse zu Schuh – und Einbruchswerkzeugspuren aus derartigen Fällen im Raum Aue hatten sich durch Abgleich mit den Schuhen und sichergestelltem Werkzeug den Tatverdächtigen zuordnen lassen.

Die mehrere Aktenbände füllenden Ermittlungsergebnisse wurden nun der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung übersandt.

Dieser Beitrag ist leider noch nicht verfügbar