Auf den Spuren der Werkbahn

Glauchau. Die Glauchauer Bahnfreunde laden zu einer interessanten Sonderfahrt mit dem Regioshuttle in das Wismutgebiet ein.

Glauchau (UW). In den vergangenen Jahren entstand in Ostthüringen die Neue Landschaft Ronneburg . Das geheimnisumwitterte ehemalige Uranbergbaurevier existiert nicht mehr. Viele Gleise der Eisenbahnstrecken, über die einmal die Erztransporte rollten, wurden abgebaut und die dazugehörigen Gebäude abgerissen. Zwischen Kayna und Seelingstädt gibt es in Zusammenhang mit der Rekultivierung noch einen umfangreichen Güterverkehr.

„Am 26. Juli organisiert die Glauchauer IG 58 3047 eine Fahrt zu dieser Werksbahn der Wismut GmbH“, informierte Klaus Häußer von der Interessengemeinschaft. „Den Fahrteilnehmern bietet sich ein Blick hinter die Kulissen und sie erhalten während der Fahrt umfangreiche Informationen zur Geschichte des Uranbergbaus, der Anschlussbahn und zur Revitalisierung.“
 
Ein Regioshuttle-Triebwagen fährt um 8.30 Uhr ab Glauchau über Gößnitz nach Schmirchau, dem Ausgangsbahnhof für die Fahrt nach Kayna und Seelingstädt. Sandzüge mit russischen Dieselloks der Wismut GmbH bieten bei den Fotohalten interessante Motive. In Seelingstädt können die Fahrtteilnehmer eine Modellbahnausstellung besuchen und sich bei einem Imbiss stärken. „Eine Besichtigung der Betriebswerkstatt von Lichtenberg, in der die Loks der Wismut GmbH unterhalten werden, schließt sich an“, so Häußer. Dort sind auch die zum Umsetzen der Halden eingesetzten Dumper von Caterpillar zu sehen und das Entladen eines Sandzuges kann beobachtet werden. Fahrkarten gibt es in der Glauchauer Bahnhofsbuchhandlung Otto, Tel.: 03763/2363.