Auf dieser Brache entsteht Dresdens größtes Gewerbegebiet

Dresden - Auf einer 140 Hektar großen Fläche zwischen der A17 und dem Elbtal bei Pirna soll ein IndustriePark entstehen. Das Ackerland gehört zu den Städten Pirna, Heidenau und Dohna. Die haben sich zusammengeschlossen und am 22. Mai den Zweckverband IndustriePark Oberelbe gegründet und Heidenaus Bürgermeister Jürgen Opitz zum Vorstand gewählt. 

Auch die Landeshauptstadt will in das Projekt einsteigen, da sie selbst keine Fläche für ein Gewerbegebiet dieser Größe haben. Dadurch würde das Vorhaben Industriepark Oberelbe mehr Gewicht erhalten und Unternehmen die Entscheidung erleichtern, sich hier anzusiedeln. Dresden kann zwar kein eigenes Land einbringen, aber die Kraft eines 40 Mitarbeiter starken Amtes für Wirtschaftsförderung und ihren Namen. Nach jetziger Schätzung wird die Entwicklung des Gewerbegebietes zwischen 80 und 130 Millionen Euro kosten. Der IndustriePark würde jedoch rund 3000 neue Arbeitsplätze, Kaufkraft und bestenfalls neue Einwohner in die Städte bringen.

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Bei vielen Anwohnern löst das Projekt jedoch große Sorgen aus. Einer der Kritiker ist die Bürgerinitiative Großsedlitz. Sie machen sich vor allem um die Themen Lärmbelästigung, Frischluft, Arbeitsplätze und den denkmalgeschützten Barockgarten Gedanken. Am Donnerstag Abend 18:30 Uhr findet zum interkommunalen IndustriePark Oberelbe in der Aula das Pestalozzi-Gymnasiums Heidenau eine Informationsveranstaltung statt. Dort können Interessierte mehr zum IndustriePark Oberelbe erfahren und in offener Runde ihre Sorgen äußern.