Auf Tuchfühlung mit den Bürgern: Steinmeier besucht Leipzig

Leipzig - Mit dem Thema "Zusammenleben im Einwanderungsland Deutschland" befasste sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch in Leipzig. Am Dienstag schaute er unter anderem in der Uniklinik vorbei.

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Am Dienstag kam Frank-Walter Steinmeier einen Tag lang mit den Einwohnern der Messestadt in Gespräch. Hauptsächlich ging es dabei um das Thema "Zusammenleben im Einwanderungsland Deutschland". Unter anderem lud er dafür ins Café Central zu einer Kaffeetafel ein. Auch im Uniklinikum sprach er mit den dortigen Mitarbeitern. Denn im Uniklinikum sind insgesamt 60 verschiedene Nationen beschäftigt.

Steinmeier lobte das Klinikum im Umgang mit den besonderen Herausforderungen, angesichts der vielfältigen Herkunftsländer von Patienten und Beschäftigten. Er war mit seiner Frau Elke Büdenbender nach Leipzig gekommen. 

Bereits der zweite Besuch in zwölf Monaten

Am Vormittag diskutierte er mit Vertretern von Berufsverbänden, Gewerkschaften, des Jobcenters und des Migrantenbeirates über Fragen zur Zuwanderung und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Am Nachmittag folgte noch der Besuch der Baumwollspinnerei. Dort kam er mit Künstlern ins Gespräch. Der Bundespräsident war innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal in Leipzig. Im April 2018 sprach er unter anderem mit jungen Menschen im BMW-Werk zum Thema Ausbildung.