Aufbauleistung gewürdigt

Im Rahmen eines Festaktes wird den Kunstsammlungen Chemnitz am Samstag der Preis „Museum des Jahres 2010“ verliehen.

Mit der Auszeichnung des Kunstkritikerverbandes AICA wird die Aufbau-leistung gewürdigt, die seit 1990 im König Albert Museum vollbracht wurde.

Dazu gehört nach Aussage der Experten die spektakuläre Ausstellungstätigkeit. Als Beispiele werden werden unter anderem die Sonderschauen mit Werken von Edvard Munch, Pablo Picasso oder Bob Dylan genannt.

Positiv erwähnt wird aber auch die umfangreiche Sammlung des Münchner Galeristen Alfred Gunzenhauser, die im ehemaligen Sparkassengebäude am Falkeplatz ein eigenes Domizil gefunden hat.

2.400 Exponate werden hier seit Dezember 2007 ausgestellt. Daneben konnten die Kunstsammlungen dank mehrerer umfangreicher Stiftungen und Schenkungen ihren Bestand seit 1997 um 3.200 Kunstwerke erweitern.

Ausschlaggebend für die Preisverleihung ist aber auch die Erweiterung der Ausstellungsräume auf fast die doppelte Fläche.

Nachdem alle weiteren Nutzer das Gebäude frei gezogen hatten, wurden die Räumlichkeiten den Bedürfnissen des Museums angepasst.

Im Juli vergangenen Jahres konnte das Museum dann neu eröffnet werden. Maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Entwicklung der Kunstsammlungen hat deren Direktorin Ingrid Mössinger.

So holte sie nicht nur eindrucksvolle Ausstellungen nach Chemnitz, sondern machte sich auch für den Ausbau des Museums stark und schuf damit die Grundlagen für die morgen stattfindende Preisverleihung.