Aufdeckelung des Chemnitz-Fluss

Ob friedliches Gewässer oder reißender Strom – die Chemnitz ist aus Chemnitz nicht mehr wegzudenken.

Am Falkeplatz läuft im Moment die Aufdeckelung des Flusses – ein Projekt, das zur Aufwertung des Stadtbildes beitragen soll.

Zu tun gibt es hier am Falkeplatz im Herzen von Chemnitz noch allerhand. Denn bevor der Fluss Chemnitz in diesem Bereich vollständig aufgedeckelt ist, mussten und müssen insgesamt 135 Betonträger entfernt werden. Keine leichte Aufgabe, denn immerhin wiegt bereits einer der Träger schon stolze 35 Tonnen.

Seit April dieses Jahres laufen die Arbeiten, 85 der Träger zwischen der Deutschen Bank und dem Weltecho sind bereits abgehoben.

Interview: Bernd Gregorzyk – Leiter Tiefbauamt Chemnitz

Eine große Rolle bei der Einhaltung des Zeitplanes spielt dabei nicht zuletzt auch das Wetter. Glücklicherweise ist das dem Projekt bisher wohlgesonnen. Zwar hat es in den vergangenen Tagen zum Teil ausgiebig geregnet, gefährlich wurde es den Arbeiten aber nicht. Sind die Träger dann entfernt, gehen die Arbeiten am Flussbett und an den Uferbereichen weiter.

Interview: Bernd Gregorzyk – Leiter Tiefbauamt Chemnitz

Der erste Bauabschnitt soll also schon im Sommer kommenden Jahres beendet sein, dann kann sich die Chemnitz hier am Falkeplatz erst einmal wieder sehen lassen. Weiterführende Arbeiten zur Ufergestaltung muss allerdings erst noch der Stadtrat absegnen – hier wird dann voraussichtlich 2010 weitergebaut.

Interview: Bernd Gregorzyk – Leiter Tiefbauamt Chemnitz

Ein Projekt, das Chemnitz ein Stück grüner machen soll, ein Projekt, das aber auch notwendig war, denn die Träger, die die Chemnitz verschlossen, stammen immerhin von 1912. So wird sich das Bild unserer Stadt auch in den kommenden Jahren weiter verändern und die Chemnitz wird, wie in diesem Bereich, ein wesentliches Stück dazu beitragen.