Auffanglösung für Schlecker-Angestellte ist endgültig gescheitert!

Schon bald droht über 11.000 Schlecker-Mitarbeitern der Jobverlust. Der Plan, die Arbeitsplätze mithilfe von Transfergesellschaften zu erhalten, ist gescheitert. Das Land Bayern will sich nicht an einer Finanzierung beteiligen. +++

Ursprünglich geplant war eine Bürgschaft in Höhe von 70 Millionen Euro für einen Kredit der staatlichen Förderbank KfW. Baden Württemberg, Heimat des insolventen Schlecker-Konzerns, wollte dafür in Vorleistung gehen.

Doch nicht alle Bundesländer, so zum Beispiel Sachsen und Niedersachsen, wollten sich an der Finanzierung beteiligen. Nun verweigert auch noch Bayern, aufgrund Widerstandes der dort mitregierenden FDP, seine Unterstützung. Damit ist der Auffang-Plan gescheitert.

In Leipzig mussten im Zuge des Insolvenzverfahrens bereits Mitte März zehn Schlecker-Filialen schließen. In ganz Sachsen sind 123 Märkte betroffen.