Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser

Das Wasser ist gegangen, geblieben sind Abfallberge und verärgerte Menschen.

Wie hier an der Bahnhofstraße in Klaffenbach traf das Hochwasser viele Anwohner ohne Vorwarnung. Nun sind die Aufräumarbeiten schon seit Tagen im Gange und noch immer liegt viel Arbeit vor den Chemnitzern. Ihnen sitzt der Schock vom Wochenende noch in den Knochen. 

Interview: Gotthard Lampe Anwohner

Die Menschen an der Würschnitz sind Hochwasser gewöhnt. In den vergangenen Jahren kamen diese allerdings immer häufiger vor. 

Interview: Gotthard Lampe Anwohner

Nicht nur die Gärten der Menschen wurden verwüstet. Das Wasser zerstörte ihre Autos und drang in ihre Keller ein. Nach der so genannten Jahrhundertflut 2002 wurde vieles wieder aufgebaut. Nun beginnt alles von vorn.

Interview: Gotthard Lampe Anwohner

Der ASR fährt seit dem Wochenende Sonderschichten, um die Müllberge zu beräumen. Auch am gesperrten Streckenabschnitt der City-Bahn haben die Gleisbauarbeiten begonnen. Wann sie wieder planmäßig fahren kann, ist jedoch noch ungewiss, derzeit ist noch Schienenersatzverkehr im Einsatz.

Am Wasserschloss Klaffenbach sind die Spuren des Hochwassers erst auf den zweiten Blick auszumachen. Im Schlosshotel laufen die Aufräumarbeiten aber noch auf Hochtouren. Hier beziffert man den Schaden auf bis zu 300.000 Euro. Ab Freitag will man jedoch das Haus wieder für Gäste öffnen.

Währenddessen wird auf dem Schlosshof alles für das große Open Air-Konzert am Abend aufgebaut.
Getreu dem Motto „The Show Must Go On“!

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