„AufRuf aus Dresden“ gegen Rechts

Genau wie in diesem Jahr wollen sich auch 2009 Alt- und Neonazis anlässlich des Gedenkens an die Luftangriffe auf Dresden von 1945 zu Aufmärschen in der sächsischen Landeshauptstadt treffen. Seit vielen Jahren gibt es vielfältige Gegeninitiativen.

 2006 konnte der Aufmarsch bereits blockiert werden. Und auch im kommenden Jahr soll ein Zeichen gesetzt werden. Die Vorbereitungsgruppe „Geh Denken“ ruft am 14. Februar auf, sich aktiv am Kampf gegen Rechts zu beteiligen. Geplant sind Demonstrationen und Kundgebungen in ganz Dresden. Dabei sollen möglichst viele Menschen einbezogen werden. Bereits im Vorfeld hat der Vorbereitungskreis einen „AufRuf aus Dresden“ mit mehr als 100 Erstunterzeichner initiiert. Darunter auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundestagsfranktionschef Gregor Gysi.   Nach dem Einzug der NPD in den Landtag ist die Teilnehmerzahl an rechtsextrem Aufmärschen drastisch gestiegen. Die NPD will die Aufmärsche im kommenden Jahr um ihren Wahlkampf zu beginnen. Mit dem „AufRuf aus Dresden“ will „Geh Denken“ einen erfolgreichen Wahlkampfauftakt der Rechtsextremen verhindern.  Demokraten wollen zeigen, dass Dresden kein Ort für rechtsextreme Aufmärsche ist und rufen alle auf am 14. Februar 2009 gemeinsam ein Zeichen der Zivilcourage zu setzen.
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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.