Aufruf des Chemnitzer Bündnisses gegen Kürzungen

Aufruf des Chemnitzer Bündnisses gegen Kürzungen Setzen Sie sich ein – für unsere Stadt, für unsere Gesellschaft und für unsere Zukunft!

Aufruf des Chemnitzer Bündnisses gegen Kürzungen

Setzen Sie sich ein – für unsere Stadt, für unsere Gesellschaft und für unsere Zukunft!

Das Chemnitzer Bündnis gegen Kürzungen fordert alle Chemnitzerinnen und Chemnitzer auf,
sich zu positionieren und mit dabei zu sein bei der landesweiten Demonstration und Kundgebung am Mittwoch, den 16. Juni 2010 in Dresden.

Die Demonstration bildet dabei den vorläufigen Höhepunkt einer sachsenweiten Kampagne gegen die von der Landesregierung geplanten Kürzungen.
Studierende, Angestellte der Hochschulen, Lehrerinnen und Lehrer, Bedienstete in kommunalen Einrichtungen, Schülerinnen und Schüler, Beschäftigte und Nutzerinnen und Nutzer der sozialen und kulturellen Bereiche, sowie Polizistinnen und Polizisten gehen gemeinsam gegen die unsoziale und kurzsichtige Finanzpolitik der Landesregierung auf die Straße.

„Wir sind mehr wert! Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!“ – drei Demonstrationszüge werden sich sternförmig auf den Landtagsvorplatz ( Bernhard-von-Lindenau-Platz) zu bewegen und um 17:00 Uhr findet dort die große Abschlusskundgebung der Protestaktion statt.

Demonstrationszug Hochschule:
Treffpunkt 13:00 Uhr Friedrich-List-Platz, 14:00 Uhr Start – St. Petersburger Str.

Demonstrationszug Jugend, Kultur und Soziales:
Treffpunkt: 14:30 Uhr Parkplatz Sarrasanistraße (Nähe Carolaplatz), 15:00 Uhr Start Sarrasanistraße

Demonstrationszug Öffentlicher Dienst (GEW/ SLV/ GdP):
Treffpunkt 15:30 Uhr Parkplatz Sarrasanistraße (Nähe Carolaplatz), 16:00 Uhr Start Sarrasanistraße

Für alle, die sich gemeinsam mit uns in Dresden positionieren wollen, fährt ein kostenloser Sonderzug von Chemnitz nach Dresden.
Der Zug fährt vom Chemnitzer Hauptbahnhof 11:45 Uhr, Gleis 13 ab.
Die Rückfahrt ab Dresden Hauptbahnhof erfolgt 19:45 Uhr (Ankunft in Chemnitz Hbf. um 21:01 Uhr).

Chemnitzer Bündnis gegen Kürzungen
chemnitz-gegen-kuerzungen@online.de

Begründung des Aufrufs zum Protest
Wenn wir jetzt zulassen, dass die soziale und kulturelle Infrastruktur zusammenbricht, dass Schulen schließen und die Bildungslandschaft verödet, sich Städte zu kinder- und jugendfeindlichen Orten entwickelten, ist es nur eine Frage der Zeit, dass sich auch die wirtschaftliche Situation drastisch verschlechtern und antidemokratischen Tendenzen ein fruchtbarer Nährboden bereitet wird.

„Wachstum muss kompatibel sein mit dem was Menschen sozial aushalten und die Natur physisch aushält. Jedoch dem Wachstum aus Gehirnleistung sind keine Grenzen gesetzt.“ (Prof. Dr. Dr. Radermacher) Hauptsächlich dieses Wachstum ist unsere Zukunft und deshalb sind die Kürzungen im Sozial-, Bildungs- und Kulturbereich extrem gefährlich für die gesamtgesell-schaftliche und wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes.