Aufschwung auf dem Chemnitzer Arbeitsmarkt

Für Wolfgang Steinherr ist sein letzter Arbeitstag in Chemnitz am Mittwoch ein besonderer gewesen.

Zum einen, weil die aktuellen Arbeitsmarktdaten diesmal direkt auf der Industrie- und Technologiemesse SIT in der Chemnitz Arena präsentiert wurden. Zum anderen konnte er am Mittwoch Postives vermelden, denn im Februar ist die Arbeitslosigkeit leicht gesunken, noch dazu steigen die Jobangebote.

Konkret verringerte sich die Zahl der arbeitslosen Frauen und Männer in der Stadt Chemnitz im Februar von 19.746 auf aktuell 19.647. Die Arbeitslosenquote ist von 16,0 Prozent im Januar auf 15,9 Prozent im Februar gesunken. Und auch die Prognosen sehen relativ gut aus.

Vor allem der Industriebereich bekommt in der Chemnitzer Region eine immer stärkere Ausprägung. Die Situation ist postiv, die Entwicklung ist gut, die Umsätze steigen. Deshalb ist die Arbeitsagentur auch direkt auf der Messe SIT vertreten, um den Betrieben die nötige Fachkräfte zu vermitteln und überhaupt die Nachfrage der geforderten Qualifikationen zu ermitteln. Optimismus herrscht auch auf dem sachsenweiten Arbeitsmarkt, auf dem es erstmals im Februar weniger Arbeitslose als im Januar gab.

Mit diesen offenbar guten Vorzeichen wechselt der Chemnitzer Arbeitsagenturchef Wolfgang Steinherr nach Leipzig und gibt sein Amt an Nachfolgerin Konstantine Duscha ab – und das in guter Erinnerung. Wie er selbst sagt, ist es in Leipzig wesentlich schwieriger als in Chemnitz, die gute Wirtschaftsentwicklung zu nutzen, um erwerbslose Männer und Frauen an Arbeit zu bringen. Grund dafür ist, dass der Industriebereich in Leipzig nicht den Stellenwert besitzt, wie in der Chemnitzer Region.

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