Auftakt für ein großes Doppeljubiläum

Gestern läuteten die Organisatoren im Congress Center Leipzig den Countdown des Völkerschlacht-Doppeljubiläums „Leipzig 1813 – 1913 – 2013. Eine europäische Geschichte“ ein. +++

Bei der offiziellen Auftaktveranstaltung hatten über 350 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur Gelegenheit, sich über den aktuellen Planungsstand der Feierlichkeiten zu informieren.

Im   Jahr   2013   feiern   die   Stadt   und   Region   Leipzig   ein   bedeutendes   Doppeljubiläum:   Die Völkerschlacht  jährt  sich  zum  200.  Mal  und  vor  100  Jahren  wurde  das  Völkerschlachtdenkmal eingeweiht. Den Höhepunkt des Gedenkens an diese historischen Ereignisse bildet die Festwoche im Oktober 2013.

Doch der Countdown läuft schon jetzt: Am 18. März werden Erlebnisberichte aus der Völkerschlacht in einem Buch vorgestellt.  Unter dem Titel „Zeugen des Schreckens“ werden die Berichte zusammengefasst.

Gleich am 19. März feiert der Förderverein des Völkerschlachtdenkmals ein Fest rund um die historischen Ereignisse im Jahr 1813 am Völkerschlachtsdenkmal.
 
Von September bis Oktober wird eine Reiterdelegation von Leipzig nach Moskau reisen.

Vom 19. bis 21. Oktober finden im Torhaus Markkleeberg die alljährlichen Gefechtsdarstellungen statt.

Im März 2013 dann stellt die Autorin Sabine Ebert ihren Völkerchlacht-Roman vor.

Im September 2013 eröffnet im Stadtgeschichtlichen Museum die Ausstellung „Helden nach Maß“ über die Völkerschlacht in und um Leipzig.

Im Oktober 2013 wird die alljährliche Gefechtsdarstellung dann von etwa 3000 Statisten nachgestellt.

Stanislaw   Tillich,   Ministerpräsident   des   Freistaates   Sachsen,   sagte   die   Unterstützung   der Staatsregierung für die Feierlichkeiten zu und würdigte das bürgerliche Engagement, das die beinahe abgeschlossene     Sanierung     des     Völkerschlachtdenkmals     möglich     gemacht     hat.     „Das Völkerschlachtdenkmal  ist  viel  mehr  als  ein Wahrzeichen  Leipzigs.  Es  ist  im  wahrsten  Sinne  des Wortes ein ,Denk-Mal‘, das uns zum Nachdenken über unsere Geschichte und Gegenwart anregt und uns mahnt, die Grundwerte der Demokratie zu achten und zu leben“, so Stanislaw Tillich.