Auftakt zur 11. Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften

Am 5. Juli findet die 11. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften in Dresden statt. Ab 18 Uhr öffnen sechs Dresdner Hochschulen sowie 36 Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive. +++

„Am Freitag, 5. Juli 2013, findet die 11. Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften statt. Von 18 Uhr bis 1 Uhr öffnen sechs Dresdner Hochschulen sowie 36 Forschungseinrichtungen und wissenschaftsnahe Unternehmen ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive. An 125 Orten in Dresden präsentieren über 100 Einzelveranstalter ein anspruchsvolles Programm. Gemeinsam laden wir ein zu über 560 Experimentalshows, Führungen, Ausstellungen, Vorträgen, Filmen und Musik. Mehr als 120 Veranstaltungen werden speziell für Kinder im Vorschulalter und für Schüler angeboten – von einer Spurensuche über einen Mikroorganismenzoo bis zum Teddykrankenhaus“, so der Erste Bürgermeister Dirk Hilbert.

Die Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften (LNdW) findet bundesweit Beachtung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) führt seine Dialogveranstaltung „Bürger treffen Experten“ zum Thema Nanotechnologie dieses Jahr erstmals im Rahmen einer Wissenschaftsnacht im Hörsaalzentrum der Technischen Universität (TU) Dresden durch. Das Nationale Genomforschungsnetz Heidelberg (NGFN) ist wiederholt Gastveranstalter im Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik. Weitere Informationen zum Programm unter www.wissenschaftsnacht-dresden.de.

Erstmals ist für die Lange Nacht der Wissenschaften eine Mobil-App für Android-Smartphones verfügbar. „Diese intelligente Mobilanwendung wird den Besuchern bei ihrer Programmplanung helfen und ihre Mobilität durch die integrierte ÖPNV-Verbindungsauskunft der Dresdner Verkehrsbetriebe erleichtern. Umfassende Filter- und Suchfunktionen lassen die App zu einem individuellen, interaktiven Programmheft werden. Mit favorisierten Veranstaltungen lässt sich der Besuch der LNdW im Voraus planen und die Nutzer der App können sich während der Veranstaltung an ihre persönlichen Favoriten erinnern lassen“, beschreibt Junior-Prof. Dr. Thomas Schlegel den praktischen Nutzen für die Besucher.

Einen hochaktuellen Programmpunkt in der Langen Nacht der Wissenschaften präsentiert das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI. Es arbeitet in einem  Forschungsprojekt  an der Analyse von Informationen in dem Umfeld von OPEN DATA. Dabei werden Daten aus dem Internet aufgrund seines Status als kollaboratives Netz gewonnen. Da diese Daten von sehr vielen Nutzern permanent erbracht werden, ist es möglich, im Nachgang an ein Großereignis Informationen zu gewinnen, die in der aktuellen Lage nicht möglich waren. Mit dieser Technik werden Daten zur Elbeflut ausgewertet. Flutbilder von Nutzern Sozialer Netzwerke geben Hinweise darauf, ob sich die theoretischen mathematischen Modelle in der Praxis bestätigen oder der Wasserstand im realen Umfeld abweichend war. „Das Fraunhofer IVI ist bestrebt, mittelfristig ein System zu entwickeln, das in Echtzeit Informationen der Nutzer Sozialer Netzwerke für die Koordination von Einsätzen in Katastrophenfällen aufbereitet“, erläutert Projektleiter André Rauschert. Einfließen sollen dann auch Luftaufnahmen des institutseigenen Oktokopters, der bereits heute zur Erstellung von Gebäudethermographien und 3-D-Geländemodellen genutzt wird. „Im Rahmen der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften können interessierte Besucher diese mobile und flexibel einsetzbare Sensorplattform in Aktion erleben“ informiert Institutsleiter Dr. Matthias Klingner.

Neu organisiert ist in diesem Jahr die Verkehrsanbindung der 25 Wissensstationen. Alle Veranstaltungsorte sind über das Liniennetz der Dresdner Verkehrsbetriebe erreichbar. Zwischen Plauen und Tolkewitz verkehren zusätzlich die Sondertramlinie N8 und auf dem Campus der TU Dresden sowie im Dresdner Norden die Sonderbuslinien N6 und N7. Die Erreichbarkeit der einzelnen Stationen wird auf den Linienplänen im Programmheft und am Veranstaltungstag über die DVB-Fahrplanauskunft unter www.dvb.de oder m.dvb.de ersichtlich.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, ebenso die Fahrt zwischen den Veranstaltungsorten mit Straßenbahnen und Bussen der Dresdner Verkehrsbetriebe gegen Vorlage des Programmheftes oder der Mobil-App. Kostenlose Programmhefte liegen bereits in Kultureinrichtungen, Kneipen, Bürgerbüros und vielen anderen öffentlichen Plätzen aus. Eine Übersicht der Verteilungsorte befindet sich auf den Internetseiten www.wissenschaftsnacht-dresden.de unter Downloads.

Veranstalter der Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften ist das Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“, ein Verbund aus vier Dresdner Hochschulen, 20 außeruniversitären Forschungs- und Bildungseinrichtungen und der Landeshauptstadt Dresden. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Dresdner Verkehrsbetriebe AG, PRAXAIR Deutschland GmbH und Co. KG und GLASFOTO.COM.

Quelle: Stadt Dresden

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