Auftaktberatung zur Neukonzeption des Kraszewski-Museums

Museumsdirektor Porstmann will die Verbindung zwischen der Persönlichkeit Kraszewskis, polnischen Lebens im Dresden des 19. Jahrhunderts sowie der Gegenwart und Zukunft Sächsisch-Polnischer Nachbarschaft noch stärker zeigen.+++

Auf Einladung des Beigeordneten für Kultur, Dr. Ralf Lunau, trafen heute Vormittag, 29. Juni, zusammen:

Jacek Miler, Direktor der Abteilung Kulturerbe im Ministerium für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen,
Piotr Maczka, Ministerium für Kultur und Nationalerbe, Abteilung Internationale Beziehungen,
Botschaftsrätin Magdalena Erdman, Botschaft der Republik Polen,      
Elzbieta Szymanska, Oberkustodin des Adam-Mickiewicz-Museums für Literatur Warschau
sowie von Dresdner Seite:
Dr. Ralf Lunau, Bürgermeister für Kultur,
Dr. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden,
Dr. Erika Eschebach, Direktorin des Stadtmuseums Dresden,
Manfred Wiemer, Leiter des Amtes für Kultur und Denkmalschutz.

In dem vertrauensvollen und konstruktiven Gespräch brachten beide Seiten ihr großes Interesse für einen schnellen und erfolgreichen Neustart des Kraszewski-Museums zum Ausdruck, der die Neugestaltung der Dauerausstellung zum Ziel hat.

Eingangs stellte der Kulturbürgermeister Dr. Lunau die augenblickliche Situation sowie das Votum des Stadtrates und die Absichten der Kulturverwaltung dar.
Direktor Miler betonte nochmals die große Bedeutung eines auch künftig erfolgreich arbeitenden Museums, das als einziges in Deutschland an das polnische Kulturerbe anknüpft und für Polen wichtige Bedeutung hat. Er sagte die volle, auch finanzielle Unterstützung des polnischen Kulturministeriums für die Gestaltung der neuen Dauerausstellung zu. Gleichsam als Auftakt für die nun folgenden Fachgespräche erläuterte die Oberkustodin des Adam-Mickiewicz-Literaturmuseums, Elzbieta Szymanska, die konzeptionelle Vorstellung ihres Hauses zu der neuen Dauerausstellung. Es wurde festgelegt, dass beide Museen weiterhin intensiv als Kooperationspartner zusammenarbeiten werden.

Museumsdirektor Dr. Porstmann sieht die neue Qualität des Museums in der noch stärkeren Verbindung zwischen der Darstellung der Persönlichkeit Kraszewskis, polnischen Lebens im Dresden des 19. Jahrhunderts sowie der Gegenwart und Zukunft Sächsisch-Polnischer Nachbarschaft und Partnerschaft auf kulturellem Gebiet.
Die Neugestaltung des Kraszewski-Museums ist nun die anspruchsvolle Aufgabe der Fachleute beider Seiten. Eine noch auszuhandelnde Vereinbarung wird die kontinuierliche Kooperation regeln.

Selbstverständlich werden auch die in Dresden tätigen Vereine und andere Institutionen, die sich mit der deutsch-polnischen Zusammenarbeit befassen, zur Mitarbeit bei der Entwicklung des zukünftigen Museumsprogrammes eingeladen. Die Wiedereröffnung der Daueraustellung im Kraszewski-Museum ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen.

Die Landeshauptstadt Dresden dankt dem Polnischen Ministerium für Kultur und Nationalerbe ausdrücklich für das große Engagement im Hinblick auf den Erhalt des Kraszewski-Museums.

Quelle: Stadt Dresden

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