Aufwärtstrend: Mehr als 5.000 Neu-Lehrverträge im Handwerk

Bei der Werbung von Berufsnachwuchs hat Sachsens „Wirtschaftsmacht von nebenan“ im abgelaufenen Jahr erneut mehr junge Leute für eine solide Berufsausbildung interessieren können.

Obwohl erwartungsgemäß auch diesmal nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden konnten, wurden bis 31. Dezember 2015 im sächsischen Handwerk 5.014 Ausbildungsverträge unterschrieben; das sind 119 (+ 2,4 Prozent) mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Mit anteilig 4.682 Lehrstellen (+ 78 bzw. + 1,7 Prozent) entfällt das Gros der Verträge auf betriebliche Lehrstellen.

Fürs laufende Ausbildungsjahr im Handwerk mehr Zuspruch als 2014 fanden vor allem Lehrstellen in den Ausbildungsberufen Maurer, Kfz-Mechatroniker, Friseur, Metallbauer und Gebäudereiniger.
 
In absoluten Zahlen rangieren Lehrverträge in den Berufen Kfz-Mechatroniker, Friseur und Elektroniker in der Statistik unangefochten auf den ersten drei Plätzen.

Breit gefächert ist das Lehrstellenangebot sächsischer Handwerksbetriebe bereits jetzt für die kommende Saison. Mehr als 600 Ausbildungsplätze sind unter www.ich-kann-etwas.de  (Lehrstellenbörse) für das im August startende neue Lehrjahr 2016/2017 gelistet.
 
Besonders groß ist die Auswahl an Stellen etwa bei Elektronikern, Kfz-Mechatronikern, Mechanikern für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, aber auch bei Augenoptikern, Malern/Lackierern und Tischlern.

Als Azubis willkommen sind ausdrücklich auch Schulabgänger mit Hochschulreife. 
Für individuelle Anfragen stehen die Ausbildungsexperten von Handwerkskammern und Innungsfachverbänden jederzeit gern zur Verfügung.

Quelle: Sächsischer Handwerkstag