Aus für das Kraszewski-Museum Dresden?

Das könnte man angesichts der aktuellen Ereignisse meinen. Die Ausstellung zum Leben und Werk des polnischen Künstlers Jozef Kraszewski soll all ihre Exponate zurück nach Polen geben. +++

Die 160 Stücke sind nämlich nur eine Leihgabe des Literaturmuseums Warschau. Und das schon seit 50 Jahren. Nun greift jedoch ein bereits acht Jahres altes polnisches Gesetz.

Interview mit Gisbert Porstmann, Chef der Städtischen Museen

Zurück bleiben nur 3 Exponate aus dem Bestand der städtischen Museen Dresden. Eine Pistole, ein Säbel und ein kleiner Tisch.

Damit endet die 50-jährige Geschichte des Kraszewski-Museums in seiner bisherigen Form. Doch der Anlass scheint nahezu willkommen, um dem etwas verschlafenen Museum ein neues und moderneres Gesicht zu verleihen.
Es soll sich nun umfassend mit der gesamten Kunst-und Kulturszene Polens drehen.

Interview mit Gisbert Porstmann, Chef der Städtischen Museen

Józef Kraszewski lebte 20 Jahre lang als Maler, Komponist und Schriftsteller im Exil in Dresden und schrieb unter anderem die berühmten Sachsen-Romane.

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