Aus größtem Kunstraub der DDR: Goldanhänger zurück in Dresden

Dresden – Fast auf den Tag genau 40 Jahre ist es her, als sich der größte Kunstraub der DDR ereignete. Der sogenannte Sophienschatz wurde aus einem Museum in Dresden gestohlen. Der Raubzug beinhaltete allerdings noch weitere Stücke. Eines davon wurde nun ausfindig gemacht. Bei dem Stück handelt es sich um einen ovalen Anhänger. Bestehend aus Gold zeigt er verschiedene Motive.

Der aufklappbare Teil enthält auf der Oberfläche außerdem eine Inschrift, die den Umstand beschreibt, dass Herzog Johann Georg Schützenkönig wurde. Der Anhänger ist nur „ein“ Teilstück einer großen Bogenschützenkette, die damals geraubt wurde. 10.000 Euro hat es gekostet den Anhänger von der Eigentümerin abzukaufen und wieder nach Dresden zu holen. Voraussichtlich Mitte August wird das Stück für alle Besucher zu sehen sein. Der letzte, 15. Anhänger der Kette, ein Monogramm mit fünf Buchstaben, gilt weiterhin als verschollen.