Aus tristem Parkplatz wird neues Verwaltungszentrum

Dresden - Der Ferdinandplatz liegt mitten im Herzen der Stadt. Dresdner nutzen den Parkplatz zwar gern... Gefallen finden sie an der Fläche wohl aber eher nicht. Jetzt endlich soll die Brache im Zentrum der Innenstadt verschwinden. Um diesen Gedanken in die Tat umzusetzen, hat das Stadtplanungsamt das städtebauliche Konzept auf den Prüfstand gestellt. Am Montagabend hat Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain über die laufenden Planungen informiert.

Zu Beginn des Jahres konnten Planungsbüros Vorschläge bezüglich einer Neugestaltung der Freifläche einreichen. Der Bewerbungszeitraum war von Januar und März. Die Guterachterkommision evaluierte die eingerichten Visionen anschließend. Nach den Einschätzungen des Gremiums gelang es einem Konzept im besonderen Maß zu überzeugen. Nun kann Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain den Bürgern endlich ein Konzept zur Bebauung der Freifläche vorlegen. Am Montagabend informierte er über das Ergebnis der städtebaulichen Konzeptausschreibung.

Bis 2025 wird auf dem bisher als Parkplatz genutzten Grundstück ein neues Verwaltungszentrum entstehen.1.700 Angestellte sollen künftig auf einer Fläche von 60.000 qm² arbeiten können. Die Dresdner Bürger folgten den Ausführungen der Expertenrunde gespannt. Knapp 100 von ihnen haben die Veranstaltung besucht. Nach der Präsentation des Stadtplanungsamtes gab es für die Bürger dann die Möglichkeit, selbst zu Wort zu kommen. Mehr und mehr entwickelte sich die Informationsveranstaltung zu einem Bürgerdialog. Für und Wider des niederländischen Baukonzeptes wurden angeregt diskutiert. Die Gesprächskultur wurde bei allen noch so streitbaren Ansichten stetig hoch gehalten.

Trotz seiner Freude über die Einbringung von Ideen und Ansichten aus dem Plenum, müsse er immer noch zwischen Vision und Realität moderieren, resümierte Schmidt-Lamontain. Dennoch möchte er den Dresdnern weiterhin die Möglichkeit einräumen, den offenen Dialog zu suchen und somit weiterhin an der Planung beteiligt zu sein.

© Sachsen Fernsehen
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