Ausbau der Königsbrücker Straße in Dresden

Über den überbreiten Ausbau der Königsbrücker Straße wird auf der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag beschlossen. Das Bürgerbündnis Dresden steht geschlossen hinter einer Sanierung. +++

Im Vorfeld dieser Abstimmung hat sich die Wählervereinigung Bürgerbündnis Dresden in einem basisdemokratischen Prozess abgestimmt, und steht geschlossen für eine Sanierung der Straße “weitestgehend im Bestand“. Dies bedeutet Barrierefreiheit und Sicherheit herstellen, Anpassung der DVB-Spuren an aktuelle Normabstände, dabei aber weitestgehende Beibehaltung der heutigen Gesamtfahrbahnbreite und Herstellung großzügiger Randzonen zur urbanen Mischnutzung herstellen.

Hierzu erklärt Anita Köhler, Stadträtin: „Eine leichte Verbreiterung der Straße an manchen Stellen reicht aus, damit auch LKW an der Straßenbahn vorbei fahren können. Mehr als einen Meter zusätzlich auf beiden Seiten braucht man an keiner Stelle. Dies allein schon behebt den Hauptgrund für Stau auf der Königsbrücker Straße. Wir haben eine solche Bauausführung geprüft – sie ist insbesondere vor dem Hintergrund der heute gültigen Baurichtlinien für Straßen- und Radwegebau vollkommen genehmigungs- und förderfähig.“ 

Klaus-Dieter Scholz, Vorsitzender des Bürgerbündnis Dresden : „Wir müssen als parteiunabhängige Wählervereinigung allen Parteien den Spiegel vorhalten und sie daran erinnern, dass eine bürgerfreundliche Stadtpolitik sich nicht durch Festhalten an überholten Grundsatzpositionen, sondern allein durch zeitgemäße konstruktive Lösungen auszeichnet. Auf der Königsbrücker Straße ist kein Platz für Maximalforderungen. Wenn alle Verkehrsteilnehmer sich ein wenig zurücknehmen – dann haben auch alle mehr davon.“

Dr. Martin Schulte-Wissermann, Ortsbeirat Neustadt und Mitglied der Bürgerinitiative „Königsbrücker muss leben!“, ergänzt: „Eine Geschäftsstraße im Herzen der Stadt darf im Jahr 2011 nicht wie früher als reine Durchgangsstraße geplant werden. Die Interessen von Anwohnern, DVB-Kunden, Besuchern, Gewerbetreibenden und Gastronomen müssen berücksichtigt werden. Ich will keine 20 Meter breite Königsbrücker mit keinem einzigen alten Baum und keinem einzigen Parkplatz nördlich der Paulstraße (Bischofsweg).“

Quelle: Bürgerbündnis Dresden

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