Ausbildungsstart für 75 Jugendliche bei der Stadt Dresden

Die Stadtverwaltung zählt seit zwanzig Jahren zu den größten Ausbildern in der Landeshauptstadt. Am 1. September startet bei der Landeshauptstadt Dresden das neue Ausbildungsjahr. +++

Oberbürgermeisterin Helma Orosz lässt es sich nicht nehmen, die 75 Jugendlichen, die ihre Ausbildung in diesem Jahr bei der Stadtverwaltung beginnen, persönlich zu begrüßen. Ab 9 Uhr lädt sie mit den Ausbildungsverantwortlichen zu einer Feierstunde in den Festsaal des Rathauses ein.  Der diesjährige  Berufsnachwuchs ist zugleich der 20. Jahrgang, der bei der Stadt Dresden eine Ausbildungsmöglichkeit erhält.

Ausgebildet  wird hauptsächlich in Verwaltungsberufen, aber das Berufsspektrum umfasst mehr. So haben sich die jungen Frauen und Männer in diesem Jahr für folgende Berufe entschieden: zwanzig Verwaltungsfachangestellte, zwanzig Fachangestellte für Bürokommunikation, elf Auszubildende im  gehobenen  Verwaltungsdienst, drei Auszubildende an Berufsakademien, sieben Gärtner für Garten- und  Landschaftsbau,  vier Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, vier Fachinformatiker für  Systemintegration, drei Fachkräfte für Veranstaltungstechnik, zwei Vermessungstechniker und ein  Fachangestellter für Bäderbetriebe. 

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Zuvor mussten die  jungen Leute ein Auswahlverfahren bestehen. Es  gab durchschnittlich 13 Bewerber auf jede städtische Ausbildungsstelle. Die Dresdner Stadtverwaltung  gehört seit zwei Jahrzehnten zu den größten Ausbildern in Sachsens Landeshauptstadt. Allein in diesem Ausbildungsjahr gehören 216  Auszubildende zur Verwaltung. Seit 1991 durchliefen bereits 1305  junge  Leute die Rathaus-Dienststellen. Davon konnten rund 80 Prozent in ein unbefristetes  Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Auch in diesem Jahr haben die Absolventen gute Chancen auf  eine  Anstellung bei der Stadtverwaltung.  Rund 95 Prozent des Abschlussjahrgangs 2010 in  den Verwaltungsberufen und etwa 50 Prozent in den  gewerblich-technischen Berufen werden zunächst für ein Jahr übernommen, bei guten Leistungen auch darüber hinaus. Alle Auszubildenden, die erfolgreich ihre Abschlussprüfungen bestanden hatten, wurden mit einer Prämie in Höhe von 400 Euro gewürdigt.

Der bei der Stadt Dresden ausgebildete und erfolgreiche Berufsnachwuchs hat auch  in den nächsten Jahren gute Chancen auf Weiterbeschäftigung. Denn der Altersdurchschnitt von derzeit 46 Jahren in den städtischen Ämtern wird voraussichtlich  steigen. Mit einer gesunden Personalentwicklung soll so gegengesteuert  werden,  dass  langfristig qualifizierter Nachwuchs für die künftige Aufgabenerfüllung der Landeshauptstadt zur Verfügung steht.

Obwohl sich Dresden seit dem Jahr 2000 über steigende Bevölkerungszahlenfreuen kann, wirkt das Geburtentief der Jahre 1991 bis 1995 noch nach. Seit 2007 stehen deutlich weniger Schulabgänger zur Verfügung. Lag ihre Zahl im Jahr 2002 noch bei 5800, so ging sie bis 2006 auf 4800 zurück. Im Jahr darauf  fiel  die  Zahl  auf  unter 4000 und im Jahr 2009 auf etwa 3000. In diesem und im nächsten Jahr wird die Zahl der Schulabgänger weiter sinken, voraussichtlich bis unter 2500.  Erst danach tritt eine leichte Erholung ein.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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