Ausbildungszahlen im ostsächsischen Handwerk steigen weiter

Dresden - Auch zum Jahresende hält das ostsächsische Handwerk am positiven Trend im Bereich der Ausbildungszahlen fest und kann das Jahr 2017 mit einer Anzahl von 2.132 neu abgeschlossenen Lehrverträgen beschließen.

581 Frauen und 1.551 Männer haben sich für den Start ihrer beruflichen Zukunft im Handwerk entschieden und eine Ausbildung in einem ostsächsischen Handwerksbetrieb begonnen. Mit dieser Entwicklung kann nicht nur ein Anstieg von 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden, sondern auch ein Anstieg der neu abgeschlossenen Lehrverträge im fünften Jahr in Folge.

"Unter dem Motto #einfachmachen der Imagekampagne des Handwerks haben in diesem Jahr Betriebe, Innungen, Kreishandwerkerschaften und die Handwerkskammer Dresden für die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten im Handwerk geworben. Im Vordergrund der Kampagne stand dabei das Aus-probieren verschiedener Berufe, was bestenfalls im Rahmen eines Praktikums gelingt", sagt Andreas Brzezinski, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden. "Jugendlichen eine Perspektive bieten, um ihre Stärken zu entfalten - dafür steht das Handwerk mit seinen 130 Ausbildungsberufen. Umso mehr freut es uns, die Zahl der neuen Lehrverträge im fünften Jahr in Folge steigern zu können. Auch 2018 setzen wir uns mit großem Engagement für die Attraktivität einer Berufsausbildung im Handwerk und den anschließenden Weiterbildungsmöglichkeiten ein."

Die nächste Gelegenheit, sich über Aus- und Weiterbildung sowie Existenzgründung im Handwerk zu informieren, bietet die Messe "KarriereStart". Auf dieser ist die Handwerkskammer Dresden gemeinsam mit Innungen vom 19. bis 21. Januar 2018 vertreten.

Beliebtester Ausbildungsberuf im Kammerbezirk Dresden ist auch 2017 mit 297 neu unterschriebenen Lehrverträgen der des Kraftfahrzeugmechatronikers. Es folgen Friseur (182), Elektroniker (152), Tischler (110) und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (106).

Hintergrund: Im Kammerbezirk Dresden, zu dem die Kreise Görlitz, Bautzen, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Landeshauptstadt Dresden gehören, sind etwa 22.300 Handwerksbetriebe registriert. Die Unternehmen haben etwa 125.000 Beschäftigte und bilden etwa 5.100 Lehrlinge aus.