Auseinandersetzung mit Kultfilm

In der Neuen Sächsischen Galerie wird am Dienstagabend eine Videokunst-Ausstellung eröffnet.

Dabei wird eine mehrspurige Videoprojektion des in Frankenberg geborenen Ulrich Polster gezeigt, die sich mit dem sowjetischen Science-Fiction-Klassiker „Stalker“ aus dem Jahr 1979 auseinandersetzt.

Die meditativen Videoaufnahmen sind an den Originaldrehorten im estnischen Tallinn entstanden.

Der Künstler hat diese Aufnahmen mit eigenem Material gemischt und zu einem atmosphärischen Ganzen zusammengefügt.

Ulrich Polster hatte sich vor der Entstehung des Projektes mit dem letzten Überlebenden des damaligen Produktionsteams getroffen und anschließend in die verfallene Industrieanlage begeben.

Interview: Ulrich Polster, Videokünstler

Ergänzend zur Videoinstallation werden noch Informationen und historisches Material zu Andrej Tarkowskijs Film „Stalker“ gezeigt.

Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai in der Neuen Sächsischen Galerie im Tietz zu erleben.

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