Ausgaben an sächsischen Hochschulen gestiegen

Lehre und Forschung in Sachsen wurden 2011 mehr gefördert: Rund 2,22 Milliarden Euro wurden an den 26 Hochschulen und zwei Hochschulkliniken ausgegeben. Damit stiegen die Ausgaben um 82,7 Millionen Euro gegenüber 2010. +++

85,2 Prozent der Gesamtausgaben entfielen auf die laufenden Ausgaben der Hochschulhaushalte. Darunter wurden 1, 28 Milliarden Euro für Personalkosten verwendet. Die Investitionsausgaben gingen gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Millionen Euro zurück und betrugen insgesamt 330,2 Millionen Euro. Darunter waren Ausgaben von 247,1 Millionen Euro für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden sowie Baumaßnahmen.

Das meiste Geld ging – aufgeschlüsselt nach Fächergruppen – an die Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften. Hier wurden rund 50 Prozent der Gelder vergeben. Danach folgten die Ingenieurwissenschaften mit 21,3 Prozent der Gelder. Auf Rang drei bei der Verteilungen lag die Fächergruppe Mathematik.

Die Hochschulen erzielten Einnahmen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro – über 52,9 Millionen mehr als im Vorjahr. Von den Gesamteinnahmen entfielen 58,8 Prozent auf Verwaltungseinnahmen. Drittmittel wurden in Höhe von 436,8 Millionen Euro eingeworben. Das waren 13,1 Millionen € bzw. 3,1 Prozent mehr als 2010. Der größte Geldgeber war dabei der Bund.