Ausgezeichnet: Sachsen Fernsehen räumt beim Rundfunkpreis ab

Leipzig - Die Sachsen Fernsehen-Gruppe, zu der Leipzig Fernsehen, Dresden Fernsehen und Chemnitz Fernsehen gehören, hat beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland 3 Preise gewonnen und 5 Nominierungen erhalten. Die Preisverleihung fand nun im Leipziger Westbad statt.

Erfolgreicher Abend für die Sender der Sachsen Fernsehen-Gruppe: Gleich drei Preise und fünf Nominierungen konnten die Sender beim Rundfunkpreis Mitteldeutschland mit nach Hause nehmen. Die mittlerweile 15. Auflage der Preisverleihung fand am Freitagabend im Leipziger Westbad statt. In der Kategorie "Sparten- oder Sondersendung" gewann Kristian Kaiser von Dresden Fernsehen mit seinem Beitrag "Unterwegs mit Michael Kretschmer".

Lob von der Jury

Die Jury beeindruckte die neutrale Herangehensweise und die gelungene Verbindung von Information und Authentizität. Die Zuschauer können sich neben der politischen Seite des Protagonisten auch ein Bild über den Menschen Michael Kretschmer machen. "Dabei findet die Kamera ein angemessenes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz und die Berichterstattung bleibt durchweg sachlich", so die Jury.

© Sachsen Fernsehen

Der Sonderpreis zum Thema "Heimat" ging ebenfalls an Dresden Fernsehen. Stellvertretend für Franziska Wöllner nahm Geschäftsführerin Anja Polenz den Preis entgegen. Ihr Beitrag "Trini abgerissen: Ende einer Skate-Ära" widmet sich dem Skaterpark Trini an der Trinitatiskirche in Dresden. Er war ein Rückzugsort für junge Menschen, der den Abrissbaggern zum Opfer fiel. Die Jury lobte die ausgezeichneten Bilder und den kritischen und ausgewogenen Beitrag.

Länderpreis Sachsen geht nach Leipzig

Den Länderpreis Sachsen gewann Felix Schütze von Leipzig Fernsehen. Seinen Beitrag mit dem Titel "Mir Sachsen, mir sin helle - Heimat in der Mundart" lobte die Jury aufgrund seiner vergnüglichen und kurzweiligen Art.

Ebenfalls nominiert waren Phillip Heger von Dresden Fernsehen in der Kategorie "Beste Werbung". Und auch Franziska Jacob und Thomas Kleine von Leipzig Fernsehen waren unter den besten drei in der Kategorie "Aktuelle Berichterstattung und Information". Insgesamt sind 163 Beiträge eingereicht und Preisgelder in Höhe von 11.500 Euro vergeben worden. Der Medienratspräsident der Sächsischen Landesmedienanstalten, Prof. Dr. Markus Heinker machte am Abend deutlich, dass es Lokalfernsehen unbedingt braucht.

© Sachsen Fernsehen

Mehr als 220 Gäste verfolgten die Verleihung des Rundfunkpreises, der zusammen von den Landesmedienanstalten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vergeben wurde. Moderiert haben den Leipzig Fernsehen-Moderator Norman Baumgartner und Nancy Melzer von Mittel Erzgebirgs Fernsehen.

Das sind die Sieger-Beiträge und Nominierungen

Sieger-Beitrag "Unterwegs mit Michael Kretschmer" in der Kategorie "Sparten- oder Sondersendung"

Während andere Urlaub machen, trommelte der Ministerpräsident für seine Partei. Es ging um viel, denn am 1. September war Landtagswahl. Zum ersten Mal seit 30 Jahren muss die CDU in Sachsen um ihre Führungsrolle zittern. Kristian Kaiser hat den Ministerpräsidenten auf seiner Wahlkampftour begleitet, "um den Menschen hinter dem Ministerpräsidenten zu zeigen".


 

Sieger-Beitrag "Trini abgerissen: Ende einer Skate-Ära" in der Kategorie "Heimat"

In der Johannstadt gibt es gerade vor allem ein Gesprächsthema: was passiert auf dem Gelände des ehemaligen Plattenwerks? Im November rückten dort plötzlich Bagger an. Die Fläche wurde gerodet, ein Hügel eingeebnet und der Skaterpark abgerissen. Zu den Plänen der Eigentümerin gibt es wenig Informationen, die Skater hat das plötzliche Aus aber hart getroffen.


 

Sieger-Beitrag "Mir Sachsen, mir sin helle - Heimat in der Mundart" in der Kategorie "Länderpreis Sachsen"

Am 21. Februar war der internationale Tag der Muttersprache. Grund genug, sich unserer schönen sächsischen Mundart zu widmen. So wie viele andere Dialekte ist Sächsisch ein Zeichen der kulturellen Identität der Sprechenden. Doch geraten immer mehr Mundarten zunehmend in Vergessenheit.


 

Normierung "Lernen bis zum Burnout" in der Kategorie "Aktuelle Berichterstattung und Information"

Anfang April hatten in Sachsen die Abiturprüfungen begonnen. Dementsprechend geht auch der Lernstress für die Abiturienten einen Monat vorher in die heiße Phase. Doch für viele Schüler bedeutet das auch: sie stoßen an ihre Belastungsgrenze. Bei einige kommt es sogar zum Burnout.