Ausgrabungen in Mittweida

Um ein Stück Geschichte von Mittweida zu erforschen hat das Museum „Alte Pfarrhäuser“ auf seinem Grundstück Ausgrabungen durchgeführt.

1902 ist neben dem alten Fachwerkgebäude ein Anbau der Facharbeiter abgerissen worden. Um den Schutt zu beseitigen wurde damals die Gewölbekappe des darunter liegenden Kellers geöffnet und hineingeschüttet. Diese ist jetzt wieder geöffnet worden um Untersuchungen durchzuführen.

Dabei wurde unter einer Mauer eine Art Wasserbehälter aus Porphyr gefunden, welcher Schätzungsweise aus dem 14. bis 15. Jahrhundert stammt.

Weitere Funde wie eine Kopfplastik in der Tracht eines Burgunders aus dem 15 Jahrhundert sowie Streufunde von Flaschen, Kacheln und einem Schmelztiegel aus dem 18 Jahrhundert wurden gemacht. Das freigelegte Tonnengewölbe und die Ausgrabungsstücke werden ab Ostern ausgestellt.

Außerdem wurde ein Aufkleber mit dem Kapellenhund in den historischen Stadtfarben erstellt. Dieser soll das Museum und die Stadt Mittweida in der Welt bekannter machen und kann für 1 Euro erworben werden.

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