Ausländische Pflegekräfte sollen Gesundheitssektor entlasten

Sachsen- Im Rahmen eines neuen Modellprojektes wird das Sozialministerium sächsische Arbeitnehmer bei der Integration ausländischer Fachkräfte finanziell unterstützen. Die Fördermittel belaufen sich dabei auf maximal 6.000 Euro pro angeworbener Pflegefachkraft. Hintergrund ist der Fachkräftemangel im Gesundheitssektor, der die gesundheitliche und pflegerische Versorgung im Freistaat Sachsen vor große Herausforderungen stellt. Sozialministerin Petra Köpping erklärte eine erfolgreiche Integration als einen Gewinn für beide Seiten. Sie biete den jungen Leuten nicht nur eine sehr gute berufliche Perspektive in einem der besten Gesundheitssysteme der Welt an, sondern bereichere auch den Arbeitsalltag in den sächsischen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen.