Ausstellung – Adventskalender

Alle Jahre wieder freuen sich Kinder auf Weihnachten.

Wie Adventskalender aus 100 Jahren das Warten auf das frohe Fest für Generationen versüßten, zeigt eine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig.

„Herbei, herbei, es ist hohe Zeit. Der Weihnachtstag ist nicht mehr weit.“
Dieser Spruch stammt aus dem ältesten Adventskalender der Ausstellung.

Neben dem Vorläufer des Adventskalenders, den sogenannten Adventsverheißungen, die man Blatt für Blatt an den Adventsbaum hängte, sind zahlreiche Exponate zu bestaunen.

Interview: Tina Peschel – Kuratorin, Museum europäischer Kulturen Berlin

Der Adventskalender ist eine deutsche Erfindung. Doch nicht nur das: So gibt es Adventsuhren, die das Verstreichen der Zeit symbolisieren, oder Himmelsleitern, deren Sprossen die Annäherung an Christus versinnbildlichen. Auch den Wandel der Zeit spiegeln die Kalender wider. Die „Vorweihnachtskalender“ der DDR durften keine christlichen Motive zeigen. Engel und Wichtel waren verboten.

Interview: Tina Peschel – Kuratorin, Museum europäischer Kulturen Berlin

Der vorweihnachtliche Brauch wird nicht nur in Deutschland gepflegt. In Schweden gibt es Adventskalender seit 1934. Auch in Frankreich, Großbritannien und nicht zuletzt den USA sind die Kalender beliebt. All das und noch mehr wird gezeigt und zwar noch bis weit nach dem Advent, nämlich bis zum 11. Januar.