Ausstellung Alte Pfarrhäuser Mittweida

Im Museum „Alte Pfarrhäuser“ Mittweida ist derzeit die Sonderausstellung „Transport nach Theresienstadt“ zu sehen.

Auf mehreren Bildtafeln sind die Schicksale der letzten deportierten Juden aus Chemnitz und Mittweida dokumentiert. Zu Ihnen zählte auch Klara Fiedler aus Mittweida, die 1959 gestorbene Ehefrau des Eigentümers der Mittweidaer Brauerei.

Sie ist mit 57 weiteren Menschen mit dem letzten Transport im Februar 1945 in das Ghetto Theresienstadt deportiert worden. Nach der Befreiung des Ghettos im Mai 1945 kehrten viele der Geschwächten und Gepeinigten, die den Holocaust überlebt hatten, zurück in ihre Heimatstadt. Die Wanderschau zeigt, wie sich das Leben der Überlebenden gestaltete.

Außerdem wird versucht, ein Licht auf die bisher wenig beachtete unmittelbare Nachkriegsgeschichte zu werfen. Erarbeitet wurde die Exposition von dem Historiker Dr. Jürgen Nitsche in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Chemnitz. Bis 22. November bleiben die Bildtafeln hängen.

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