Ausstellung im Staatsarchiv

Das Schicksal der letzten deportierten Juden aus dem Regierungsbezirk Chemnitz steht im Mittelpunkt einer Ausstellung des Staatsarchivs.

Vor 60 Jahren wurde der letzte Transport nach Theresienstadt zusammengestellt. 57 Männer, Frauen und Jugendliche traten am 15. Februar 1945 den Weg ins Ungewisse an. Fast alle Deportierten erlebten die Befreiung des Ghettos im Mai ’45 und kehrten in die zerstörte Heimat zurück. Die Kabinett-Ausstellung des Historikers Dr. Jürgen Nitsche erinnert am Beispiel ausgewählter Einzelschicksale an die Nachkriegszeit. Die Ausstellung wird heute im Rahmen der „Tage der jüdischen Kultur“ eröffnet und ist bis zum 29. April im Staatsarchiv zu sehen.Arbeit gesucht? – Jetzt neu – Der Stellenmarkt bei SACHSEN FERNSEHEN http://www.chemnitz-fernsehen.de/ov_kleinanzeigen.php