Ausstellung in der TU

Die Geschichte der I.G. Farben ist Thema einer Wanderausstellung, die derzeit in der Uni Chemnitz zu sehen ist.

Unter der Überschrift „…von Anilin bis Zwangsarbeit“ soll die Ausstellung zur Diskussion über die moralische Verantwortung der Wissenschaft anregen. 1925 ging die I.G. Farben aus jahrelangen Konzentrationsprozessen in der chemischen Industrie hervor. Das weltgrößte Chemieunternehmen setzte im Zweiten Weltkrieg Zehntausende von Zwangsarbeitern ein und war an der Herstellung des Giftgases Zyklon B beteiligt. Nach der Zerschlagung des Dritten Reiches gingen aus dem Konzern unter anderem die Unternehmen BASF, Bayer und Hoechst hervor. Der Restkonzern sollte seit Jahrzehnten abgewickelt werden und meldete 2003 schließlich Insolvenz an. Die Wanderausstellung ist noch bis 13. Mai im Foyer des Hörsaalgebäudes in der Reichenhainer Straße zu sehen. Danach zieht die Schau nach Leipzig weiter.Wie wird das Wetter am Wochenende? Jetzt neu: Die 5-Tage-Wettervorschau bei SACHSEN FERNSEHENhttp://www.chemnitz-fernsehen.de/wetter.php