Ausstellung „Kennzeichen L“: Wie tickt Leipzig?

Leipzig- Wie tickt Leipzig? Was macht die Stadt lebenswert? Und ist Leipzig an einem kritischen Punkt angekommen, was die Bevölkerung angeht? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es seit wenigen Tagen im Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig. "Kennzeichen L - Eine Stadt stellt sich aus" ist der Titel der jüngsten Ausstellung, die dort noch bis Ende September zu sehen ist.

Die Ausstellung will gängige Klischees der Leipziger Mentalität aufspüren. Dabei thematisiert sie das "Weltdorf" und die "Heimliche Hauptstadt", geht aber auch der Frage nach, wie groß der Stellenwert von bezahlbaren Wohnraum und der schmale Grat zwischen Anspruch und Größenwahn ist.

Antworten gibt es nicht auf alle Fragen, vieles müssen die Besucher für sich selbst herausfinden. Helfen können und sollen interaktive Angebote, bei der die Besucher zu Stadtexpertinnen und Stadtexperten werden können. Dabei soll es nach der Corona-Krise durchaus Antworten geben, was die Menschen verbindet und was sie stark macht.

Bis zum Ausstellungsende gibt es immer wieder spezielle Veranstaltungen. Dazu zählen Podiumsgespräche, unter anderem zum Thema Weltoffenheit, Innovation oder auch zur Zukunft der Stadt.