Ausstellung „Quadrat“ eröffnet im neuen Rathaus

Am Mittwoch öffnet um 18 Uhr die Ausstellung „Quadrat“ in der Galerie 2. Stock. Bis Ende Mai kann die Ausstellung montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden. Der Eintritt ist frei. +++

Am 22. Mai eröffnet der Bürgermeister für Kultur, Dr. Ralf Lunau, 18 Uhr eine Ausstellung des Freie Akademie Kunst+Bau e. V., einführende Worte spricht der Berliner Kunsthistoriker Stephan von Wiese. Musikalisch gestaltet wird die Ausstellungseröffnung von Katharina Müller (Violine).
Die erste Ausstellung der vierteiligen Ausstellungsreihe widmet sich dem Quadrat als Ausdrucksform und Bildformat. Anlass ist der hundertjährige Geburtstag des berühmten „Schwarzen Quadrates“ von Kasimir Malewitsch, das 1913 den Beginn der geometrisch-konstruktiven Malerei markiert und als kunsthistorisch wichtigste Entwicklung der abstrakten Formensprache gilt.

In der Ausstellung „Quadrat“, die sich auch als Hommage an die Kunst der russischen Avantgarde versteht, zeigen zehn Dresdner Künsterinnen und Künstler verschiedener Generationen, wie sie mit diesem Thema und Format umgehen. Zu sehen sind Werke von Peter Albert, Folker Fuchs, Bernd Hahn, Meta Keppler, Jean Kirsten, Friedrich Kracht, Janina Kracht, Gerd Küchler, Jochen Stankowski und Tobias Stengel. Die ausgestellten Bilder und Grafiken bieten einen umfassenden Eindruck von der Vielfalt, Aktualität und Lebendigkeit des Quadrates.
Die Freie Akademie Kunst+Bau ist ein Verein der Künstlergenossenschaft Kunst+Bau, der Projekte und Veranstaltungen zu baugebundener und konstruktiv-konkreter Kunst in Dresden organisiert. In Zusammenarbeit mit Jochen Stankowski, der auch die Galerie Konkret Dresden (2005 bis 2011) gründete, entstand die Idee, das Konzept der sechsjährigen Galerietätigkeit mit Schwerpunkt Konkrete und Konstruktive Kunst in einer vierteiligen Ausstellungsreihe in der Galerie im 2. Stock fortzusetzen und einem breiten Publikum zu präsentieren.
Mit dem Maler Hermann Glöckner (1889 bis 1987) und nachfolgender Künstlergenerationen entwickelte sich Dresden zu einem wichtigen Standort der Konkreten Kunst in Europa. Trotz Realismusdoktrin in der DDR und fehlender Anerkennung entstand parallel zu Kunstentwicklungen in Westeuropa eine bis heute lebendige Szene dieser Kunstrichtung.
Die Ausstellung kann vom 23. Mai bis 30. August 2013 in der Galerie 2. Stock im Neuen Rathaus, Dr.-Külz-Ring 19, besucht werden. Geöffnet ist die Galerie 2. Stock montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Quelle: Dresden – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit