Ausstellung über den Leipziger Mendelssohn

Außergewöhnliches aus Felix Mendelssohn Bartholdys Leben in Leipzig erfahren Besucher in einem öffentlichen Rundgang am Mittwoch um 17 Uhr im Stadtgeschichtlichen Museum.

Die Ausstellung erzählt vom Lebens- und Arbeitsumfeld, von Freunden, Kollegen und Frauen an seiner Seite, aber auch von Rivalen, anhand von zum Teil noch nie öffentlich gezeigten Bildern, Dokumenten und Briefen. Der Schaffensprozess des Komponisten wird durch wertvolle Autographe, Korrekturfassungen und frühe Drucke veranschaulicht. Dass die Musik Mendelssohns auch in einer Ausstellung eine wichtige Rolle spielt, wird mit einer interessanten Orchesterinstallation deutlich. Hier soll ein bekanntes Werk Mendelssohns visualisiert und seziert werden.

Dazu ist ein Orchester nachgebildet, das aus beleuchteten Notenständern besteht. Auf dem Ständer liegt jeweils ein Blatt mit der Bezeichnung für das entsprechende Instrument. Das Blatt wird so lange beleuchtet, wie das entsprechende Instrument im Musikstück zum Einsatz kommt. Das Stück selbst ist nur über die ausgelegten Kopfhörer zu hören. Wenn der Besucher errät, welche Komposition zu Gehör bzw. zu Gesicht gebracht wird, kann er mit etwas Glück Karten für die Mendelssohn-Tage im August im Gewandhaus oder zu einer Sonntagsmatinee im Mendelssohn-Haus gewinnen. Die Verlosung findet zur Finissage am 10. Mai statt.

Der Eintritt beträgt 3 €, ermäßigt 2 €, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.