Ausstellung über Hass-Parolen im Chemnitzer Kraftwerk

Im soziokulturellen Zentrum „Kraftwerk“ an der Kaßbergstraße in Chemnitz ist seit Montag die Wanderausstellung „Hass vernichtet“ zu sehen.

Dabei werden zahlreiche Fotos von rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Sprüchen und Aufklebern gezeigt.

Die Aktivistin Irmela Mensah-Schramm, die die Ausstellung seit 1995 in ganz Deutschland und dem Ausland zeigt, entfernt seit 26 Jahren derartige Hass-Botschaften in der Öffentlichkeit.

Auch Anfeindungen aus der rechtsextremen Szene und Auseinandersetzungen mit der deutschen Justiz haben die 1945 geborene, couragierte Frau nicht eingeschüchtert.

Mit der Ausstellung möchte sie ihre Mitmenschen aufrütteln.

Interview: Irmela Mensah-Schramm – Menschenrechtsaktivistin

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. November im Kraftwerk zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos.

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