Ausstellung zu bedeutendem Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner

In Chemnitz wird im Museum Gunzenhauser ab Samstag eine umfassende Werkschau Ernst Ludwig Kirchners gezeigt.

Zu sehen sind mehr als 70 Werke aus den Jahren 1904 bis 1929 – der Fokus liegt dabei auf dem druckgraphischen Werk des Expressionisten.

Doch auch Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen werden präsentiert.

Interview: Anja Richter, Kuratorin – Museum Gunzenhauser

Ernst Ludwig Kirchner kam im Alter von 10 mit seiner Familie nach Chemnitz und verbrachte elf Jahre in der Stadt.

Wegen eines Architekturstudiums zog er später nach Dresden.

Dort gründete er 1905 mit seinen Chemnitzer Schulfreunden Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Heckel sowie dem Zwickauer Fritz Bleyl die weltbekannte Künstlergruppe „Die Brücke“.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde Kirchners Kunst für „entartet“ erklärt.

Allein aus dem Bestand der Kunstsammlungen Chemnitz wurden 31 wertvolle Werke beschlagnahmt.

Interview: Anja Richter, Kuratorin – Museum Gunzenhauser

Die Werke Ernst Ludwig Kirchners sind noch bis zum 10. Mai im Museum Gunzenhauser am Falkeplatz zu sehen.

Dies ist jedoch erst der Auftakt von Ausstellungen großer Expressionisten, die ihre Kindheit und Jugend in Chemnitz verbracht haben.

So werden Ende des Jahres Werkschauen von Kirchners Weggefährten Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Heckel von den Chemnitzer Kunstsammlungen präsentiert.

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