Ausstellung zum neuen Schulkomplex in Dresden-Tolkewitz

Der von der STESAD ausgelobte Planungswettbewerb zur Entwicklung des Schulstandortes Dresden-Tolkewitz ist entschieden. Den Siegerentwurf und die anderen Entwürfe sind ab dem 24. November in einer Ausstellung zu sehen. +++

Die gemeinsame Ausstellung des Schulverwaltungsamtes und der STESAD findet vom 24. November bis 4. Dezember 2014 im ehemaligen Straßenbahnhof Tolkewitz auf der Wehlener Straße 38 (Zugang über Vorplatz) statt. Sie ist täglich von 9  bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.

Auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofes Tolkewitz wird ein neuer Schulkomplex entstehen. Geplant ist die Errichtung einer vierzügigen Oberschule und eines fünfzügigen Gymnasiums mit dazugehörigen Sporthallen und Freiflächen bis zum Jahr 2018. Dafür startete die STESAD GmbH im Januar 2014 ein interdisziplinäres VOF-Verfahren mit integriertem Planungswettbewerb. Das bedeutet, dass von Beginn an eine Zusammenarbeit der vier Fachbereiche Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung und Freianlagenplanung möglich war. Unter dem Vorsitz von Prof. Angela Mensing-de Jong, Architektin aus Dresden, wählte die Jury den Entwurf der ARGE Dresden-Tolkewitz als ersten Preisträger aus.
 
Neben der Architektengemeinschaft Zimmermann Architekten aus Dresden sind das Architekturbüro Raum und Bau GmbH sowie Fuchs und Rudolph Architekten-Stadtplaner Mitglieder der ARGE. Die Fachplanungen übernehmen GESA Ingenieurgesellschaft für Technische Gesamtplanung mbH, das Ingenieurbüro Anke Koch sowie die Planungsbüros Leonhardt, Andrä und Partner – Beratende Ingenieure VBI AG, Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten und Lohaus + Carl GmbH Landschaftsarchitekten + Stadtplaner. Die Jury zeichnete zwei Arbeiten mit dritten Preisen aus: den Entwurf einer durch das Erfurter Büro hks Hestermann Rommel Architekten & Gesamtplaner vertretenen Bewerbergemeinschaft und den Entwurf einer durch das Leipziger Büro Schulz & Schulz Architekten vertretenen Bewerbergemeinschaft. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

Quelle: Stadt Dresden