Austauschprogramm zwischen Dresden und Israel

Dresden - Studierende haben ab jetzt bessere Chancen auf ein Auslandsstipendium in Israel. Ministerpräsident Kretschmer und der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff haben das Programm "New Kibbutz" vorgestellt, welches den Austausch zwischen den Ländern fördern soll.

Jährlich zehn Studierende, die ein zwei- bis sechsmonatiges Praktikum in Israel absolvieren, bekommen eine Förderung von 1.500€. Beim Termin waren auch Mitglieder der DIG, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Leipzig anwesend und tauschten sich mit dem Ministerpräsidenten und dem Botschafter aus.

Christian Kleindienst, Vorstandsmitglied des Jungen Forums DIG Leipzig hatte die Kritik, dass die Geisteswissenschaften zu kurz kämen und hauptsächlich Studierende aus dem Ingenieursbereich vermittelt werden. Zudem sprachen er und die Mitglieder der DIG Leipzig über den Betrag und die Lebenshaltungskosten in Israel.

Israel ist schon lange kein Land mehr, welches nur Agrarwirtschaft zu bieten hat. Heutzutage passen Attribute wie StartUp-Nation und Hi-Tech-Land, wenn von Israels Wirtschaft die Rede ist. Studierende, die dort schon waren und mit den Menschen in Kontakt kamen, haben einige gute Erlebnisse mitgebracht. Ella Falldorf von der DIG bezeichnet ihre Zeit in Israel als die Zeit, die sie am meisten verändert hat. Es sei eine unglaubliche Erfahrung gewesen, in dem internationalen Kontext zu studieren.

Weitere Informationen über das Programm gibt es unter www.israel.ahk.de/new-kibbutz/.