Auswärts-Fluch besiegt: DHfK gewinnt in Bietigheim

Leipzig - Der SC DHfK Leipzig hat das erste Pflichtspiel nach der Winterpause für sich entschieden. Die Mannschaft von Trainer André Haber siegte gegen die SG BBM Bietigheim mit 15:24 souverän.

Mit großen Ambitionen starteten die Bundesligisten aus Leipzig ins erste Spiel des neuen Jahres. Nach einer auswärts-sieglosen Hinrunde sollte im ersten Spiel 2019 ein Sieg her  – von einem einfachen Spiel ging Leipzig-Trainer Haber aber nicht aus.

Dass den Männern aus Leipzig keine Treffer geschenkt werden, wurde schon zum Auftakt der Partie deutlich: nach vergebenem Siebenmeter und verworfenem Nachschuss von Philipp Weber, landete der Ball erst im dritten Anlauf nach Wurf von Lukas Binder im Kasten. Der vorher unglückliche Weber zeigte trotz wackeligem Start seine Topform, vier der ersten sechs DHfK-Tore gingen auf sein Konto.

 

 

Außer Weber blieben die Leipziger vor dem Tor erfolglos: Beim Zwischenstand von 3:3 in der 13. Spielminute nimmt Coach Haber schließlich eine Auszeit und fordert mehr Mut vor dem gegnerischen Kreis.

Die Hausherren aus Bietigheim spielen eine starke erste Hälfte: Immer wieder gelingt ihnen der Ausgleich. Vor allem Torwart Domenico Ebner bestätigt sein Standing als einer der besten Keeper der Liga.

 

Nach der Halbzeitpause gelang dem derzeitigen Tabellen 15. der Durchbruch: Die Deckung der Gäste stabilisierte sich, 10 Minuten vor Schluss führen die Leipziger mit acht Toren. Bietigheim wirkt in dieser Phase schier machtlos. Top-Hintermann Ebner verliert seine Funktion als Fels in der Brandung, Fehler schleichen sich ins Spiel der Südwestdeutschen ein.

 

Der geglückte Start ins Jahr 2019 soll als Benchmark stehen, für einen Neuanfang nach der teils miserablen Hinrunde. Schon in vier Tagen geht es für die Grün-Weißen weiter auf Auswärtsreise, in Göppingen wartet ein starker Gegner auf die Westsachsen. Um den Spielern unnötige Strapazen zu ersparen bleibt der DHfK gleich in der Region: Dank Kooperation mit Kontrahent TVB Stuttgart bereiten sich die Männer intensiv auf die kommende Aufgabe vor. Auch diese externe Zusammenarbeit unterstreicht einmal wieder das außergewöhnliche am Phänomen Sport: in den Farben getrennt, aber in der Sache vereint.