Auswärtserfolg gegen Luckenwalde – Lok Leipzig baut Siegesserie aus

Die „Loksche“ dampft weiter Richtung Tabellenspitze. Mit dem 0:3-Sieg gegen die Brandenburger aus Luckenwalde erkämpften sich die Leipziger nach einer zähen ersten Halbzeit wertvolle Punkte im Kampf um den Aufstieg. +++

Die Partie begann allerdings alles andere als gut: Die Gastgeber waren defensiv gut aufgestellt und ließen nur wenige Chancen der Leipziger zu. Aus einer guten Abwehr heraus schafften es dagegen die Luckenwalder immer wieder, kleine Akzente im Offensivspiel zu setzen. Dennoch neutralisierten sich die beiden Teams zu oft, dass bis zur Pause noch ein Tor erzielt werden konnte.

Nach dem Seitenwechsel dann ein anderes Bild: Lok Leipzig nahm das Heft des Handelns in die Hand und spielte nun druckvoller. Die Luckenwalder sahen sich immer mehr in der Defensive. Ivan Ristovski war es dann, der den Auswärtserfolg der Leipziger einleitete: Aus 25 Meter hämmerte der Mittelfeldmann den Ball in den Winkel – ein Traumtor.

Danach wachten die Luckenwalder allerdings wieder auf. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch beider Mannschaften. Erst in der 69. Minute gelang Lok-Kapitän Florian Bitzka die kleine Vorentscheidung. Nach einem Abwehrfehler der Gastgeber stand der Leipziger allein vom Keeper und überlupfte den Schlussmann: 2:0.

Doch Luckenwalde wehrte sich immer noch und kam erneut zu guten Möglichkeiten, dezimierten sich in der 74. Spielminute nach einem bösen Foul selber. Rot für Luckenwalde, Überzahl für Lok.

Keine zehn Minuten später dann der letzte und endgültige Siegtreffer der Partie: Filip Radko nimmt den Ball nach einer schlecht geklärten Ecke volley und zimmert den Ball ins Luckenwalder Netz.

Unterm Strich ein verdienter Sieg der Blau-Gelben, die zwar schwach gestartet waren, dann aber richtig aufdrehten und den mitgereisten 500 Lok-Fans ein tolles Fußballspiel boten. Die Elf von Trainer Willy Kronhardt hat ihre Siegesserie ausgebaut und mit 13 Punkten aus 5 Spielen fast das Optimum heraus geholt. So kann die „Loksche“ noch vom Aufstieg in die Regionalliga träumen.