Auto brennt aus, Fahrer betrunken und ohne Führerschein unterwegs

Dresden - Vermutlich wegen eines technischen Defekts geriet ein PKW am Sonntag auf der A4 hinter der Anschlussstelle Hellerau in voller Ausdehnung in Brand und wurde auf dem Standstreifen vollständig zerstört. Der 20-jährige Fahrer des Opels blieb unverletzt. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort stellte sich heraus, dass der junge Mann ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherungsschutz dafür aber unter Einfluss von Alkohol gefahren ist.

Der Unfall ereignete sich gegen kurz vor 12 Uhr. Als die Berufsfeuerwehr (Wache Übigau) und die Freiwillige Feuerwehr Brabschütz eintrafen stand das auf Autogas umgerüstete Fahrzeug in Flammen. Die Kameraden konnten das Feuer zügig löschen. Während der Löscharbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Görlitz kurzzeitig gesperrt werden. Dadurch kam es jedoch zu keinen größeren Beeinträchtigungen, da der Verkehr wenig später an der Brandstelle vorbeigeleitet wurde. Der Opelfahrer blieb unverletzt.

© Roland Halkasch

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Opelfahrer unter Einwirkung von Alkohol stand (0,37 mg/l). Desweiteren ist er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und für den von ihm genutzten PKW besteht kein Versicherungsschutz. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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