Autonomes Fahren in naher Zukunft

Chemnitz – Im Chemnitzer automotive engineering IAV wurde am Mittwoch der nächste Schritt in Richtung automobile Unabhängigkeit vorgestellt.

Zu Gast ist Verbraucherschutzministerin Barbara Klepsch gewesen. Im Fokus standen insbesondere neue Entwicklungen, Umgang mit Risiken und Problemen aber auch Chancen der neuen Technologie.

Das IAV Chemnitz spielt hierbei eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des autonomen Fahrens.  Insbesondere die Entwicklung der notwendigen Algorithmen obliegt dem Unternehmen mit Sitz in Chemnitz.  Ziel ist es, bereits im nächsten Jahrzehnt vollkommen autonom-fahrende Autos der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bis es jedoch soweit ist, gilt es noch einige Probleme und Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen.

Damit das Fahrzeug Gefahrenzonen und Hindernisse eigenständig erkennen und darauf reagieren kann, bedarf es einiger Technik.  So sind im Front- und Heckbereich des PKW mehrere Sensoren, Laser und ein Radar verbaut. Was im Entwicklungsfahrzeug noch umständlich im Kofferraum steckt, verschwindet natürlich sobald das Auto Serienreife erlangt. Bei dem vorgestellten Fahrzeug handelt es sich lediglich um ein Forschungs- und Versuchsobjekt.  Daher ist eine gute Erreichbarkeit aller Bauelemente unabdingbar. Auch Staatsministerin Barbara Klepsch sieht große Vorteile in der neuen Entwicklung.

Derzeit ist die Gesetzeslage für einen öffentlichen Einsatz voll automatisierter Fahrzeuge noch nicht gegeben. So wird Schritt für Schritt mit stetig intelligenter werdenden Assistenzsystemen deren Tauglichkeit nachgewiesen. Bis es also soweit ist, dass Fahrzeuge nicht nur selbstständig einparken, sondern uns automatisch auch zu unserem Lieblingsbäcker fahren, vergehen noch einige Jahre.

Allerdings ist das Ziel, eigenständig-fahrende Autos im jahr 2030 auf die Straße zu bringen, schon greifbar nah.