Bachs Johannespassion in der Dresdner Kreuzkirche

Am kommenden Samstag, den 28. März, wird nach fünf Jahren erstmals wieder Johann Sebastian Bachs Johannespassion in der Kreuzkirche erklingen.  

Als am Karfreitag, dem 7. April 1724, in der Leipziger Nicolaikirche die Johannespassion des damaligen Thomaskantors Johann Sebastian Bach zum ersten Mal aufgeführt wurde, ahnte wohl niemand, dass dieses Werk auch Jahrhunderte später noch immer Menschen in seinen Bann ziehen würde. Heute gilt sie neben der Matthäuspassion und dem Weihnachtsoratorium als Glanzpunkt im überlieferten kirchenmusikalischen Schaffen Bachs.  

Während die Matthäuspassion jährlich durch den Dresdner Kreuzchor aufgeführt wird, erklang die Johannespassion seit fünf Jahren nicht mehr in der Kreuzkirche. 2009 jedoch nimmt sich das Vocal Concert Dresden [ehem. Körnerscher Sing-Verein] unter der Leitung von Peter Kopp des Werkes an und wird es zwei Wochen vor Ostern gemeinsam mit dem Dresdner Instrumental-Concert in der Kreuzkirche erklingen lassen.  

Hervorragende Solisten wie Ute Selbig, Susanne Langner, Max Ciolek, Andreas Scheibner und Olaf Bär versprechen gemeinsam mit den Sängern und dem auf historischen Instrumenten spielenden Instrumental-Concert eine Passionsaufführung auf hohem musikalischen Niveau. Zudem verspricht die Einbindung der von Kreuzorganist Holger Gehring gespielten neuen Altarorgel ein neues, interessantes Klangbild.  

Das Vocal Concert Dresden, hervorgegangen aus dem ehemaligen Körnerschen Sing-Verein, zählt längst zu den renommierten Kammerchören Deutschlands. Im vergangen Jahr waren es vor allem die CD-Veröffentlichungen „Bachs Schüler“, „Le Grazie Veneziane“ und „Es ist ein Ros entsprungen“, welche von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen worden waren.  

Karten zu 39 / 32 / 25 / 17 / 11 / 6 Euro sind an der Konzertkasse der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, sowie im Internet www.kreuzkirche-dresden.de und an verschiedenen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Das Konzert beginnt 17 Uhr.

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