Badeunfall eines Chemnitzer Jungen – Urteil

Im Prozess um den tragischen Badeunfall eines 12-jährigen Chemnitzers sind zwei Angestellte eines Spaßbades in Zeulenroda zu Geldstrafen von 900 und 5250 Euro verurteilt worden.

Die Kassiererin des Spaßbades wurde wegen unterlassener Hilfeleistung zu 900 Euro, der Bademeister wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen zu 5.250 Euro verurteilt.

In der Urteilsbegründung betonte der Richter, dass jede Minute, die der Arzt später zu Hilfe kam, den Gesundheitszustand des Jungen verschlimmert habe.

Der 12-Jährige war Anfang 2009 in dem Schwimmbad leblos im Wasser gefunden worden. Der Junge liegt seitdem im Wachkoma.

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