Breite Betroffenheit nach Badeunfall in Elbe – Kind verstorben

Dresden - Die Elbe in Dresden ist wegen der lang anhaltenden Trockenheit kein reißender Strom, aber auch bei niedrigem Wasserstand gefährlich. Ein 10 Jahre alter Junge aus Syrien wollte am Sonntagnachmittag in der Nähe des Diakonissen-Krankenhauses in der Elbe baden und wurde offenbar durch die Strömung abgetrieben.

Die Besatzung eines Fahrgastschiffes entdeckte gegen 15.15 Uhr den Jungen im Fluss und alarmierte die Wasserschutzpolizei. Polizei und Feuerwehr suchten in der Elbe und konnten den 10-Jährigen schließlich an der Albertbrücke aus dem Fluss ziehen. Der Junge musste reanimiert werden und kam ins Krankenhaus. Dort kämpften die Ärzte um sein Leben. Der Junge verstarb trotz aller Bemühungen, sein Leben zu retten.      

© Roland Halkasch